Podiumsdiskussion 

"Neue Geopolitik statt Kalter Krieg? Die Ukraine, Russland und der Westen"

 

Die militärischen Auseinandersetzungen im Osten der Ukraine haben klare Formen eines Kriegs angenommen. Seit der Annexion der Krim sind immer mehr russische Truppen und Kämpfer illegal in die Ukraine eingedrungen mit dem Ziel das Land zu destabilisieren. Auch schwere Waffen und Munition wurden in großen Mengen über die russisch-ukrainische Grenze geschleust. Tausende von Menschen kamen seit Beginn der Kämpfe ums Leben. Und auch nach den Friedensverhandlungen in Minsk wurde das Feuer nicht komplett eingestellt. Welche Ziele verfolgt Putin mit seiner Kriegspolitik in der Ukraine? Geht es dabei um den Einfluss im Land oder ein Kräftemessen auf geopolitischer Ebene? War die Reaktion der EU auf die kriegerische Auseinandersetzung in der Ukraine angemessen? Welche Rolle wird in dem Ukraine-Konflikt den USA zugemessen? Was steht hinter den Vorwürfen, die Amerikaner stünden hinter den Unruhen im Land? Hängt das aggressive Vorgehen Putins mit der Angst einer NATO-Erweiterung zusammen?

Über diese und andere Sicherheitspolitische Frage diskutierten:

Tetiana Parkhalina, Leiterin des Zentrums für Europäische Sicherheitspolitik, Präsidentin der Vereinigung für Euro-Atlantische Zusammenarbeit, Moskau

Volodymyr Horbach, Politologe, Experte für Innen- und Außenpolitik der Ukraine, Institut für Euro-Atlantische Zusammenarbeit, Kiew

Maryna Rakhlei, Programmkoordinatorin, Expertin für Osteuropa, The German Marshall Fund of The United States, Berlin

Martin Malek, Politikwissenschaftler, Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement, Landesverteidigungsakademie Wien

Moderation: Fritz Pleitgen, Journalist,ehemaliger Präsident der Europäischen Rundfunkunion EBU und Vorsitzender des Lew Kopelew Forums, Köln

Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier

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