Podiumsdiskussion 

Wirtschaftliche Stabilisierung und Korruptionsbekämpfung in der Ukraine

 

Die wirtschaftlichen Reformen in der Ukraine schreiten zwar voran, die Dynamik dieses Prozesses entwickelt sich aber recht langsam. Als die wichtigsten Errungenschaften seit Beginn des Jahres 2015 gelten hierbei eine vom IWF geforderte Erhöhung der Energiepreise, ein Gesetz zur Haftung von Bankeneigentümern im Insolvenzfall, die Einführung eines elektronischen Systems für das öffentliche Beschaffungswesen sowie etliche Maßnahmen zur Deregulierung des Geschäftsklimas und zur Förderung der Transparenz. Die angemessene Implementierung angestrebter Reformen verbleibt allerdings als häufigstes Hindernis. Wie können die Wirtschaftsreformen schneller und effektiver implementiert werden? Welche Rolle spielen Korruption und Oligarchenwirtschaft bei dem langsamen Reformprozess und der Stagnation der ukrainischen Wirtschaft? Welche Wege gibt es, um die ukrainische Wirtschaft zu stabilisieren und das Land für ausländische Investoren attraktiver zu machen?

Darüber diskutierten u.a.:

Ricardo Giucci, Leiter, Deutsche Beratergruppe, Berlin, Olena Tregub, Leiterin, Abteilung für internationale Programmkoordinierung, Wirtschaftsministerium der Ukraine, Yuriy Butsa, Vize-Finanzminister der Ukraine, Dmytro Solohub – Vize-Gouverneur der Nationalbank der Ukraine, Peter Wagner, Support Group for Ukraine, Europäische Kommission, Brüssel, Krystyna Hutsalova, Koordinatorin von ProZorro, Projektmanagerin am Nationalen Rat für Reformen, Ukraine, Iaroslav Gregirchak, Deputy Business Ombudsman, Ukraine, Kirsten Lohrscheid, Allianz für Integrität, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Das Veranstaltungsprogramm finden Sie hier

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