Podiumsdiskussion 

Die Entwicklung Kleiner und Mittlerer Unternehmen (KMU) als Motor für wirtschaftlichen Wettbewerb in der Ukraine

 

Am 2. Oktober 2014 veranstalteten die „Kiewer Gespräche“ in Zusammenarbeit mit dem Kiewer Büro der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit im Rahmen der „Deutschen Wochen 2014“ in Charkiw eine Paneldiskussion zur Lage kleiner und mittlerer Unternehmen in der Ukraine. Gerade in Charkiw ist der Krieg wahrnehmbar nah, mit dem sich die Ukraine konfrontiert sieht. Nicht nur die vielen Binnenflüchtlinge fordern die Aufmerksamkeit und Kräfte der lokalen Gesellschaft. Dennoch besuchten viele Interessierte die Veranstaltung in den Räumen der Rechtsanwaltskanzlei „Inyurpolis Law Firm“, um mitzudiskutieren, wie der tiefen Wirtschaftskrise begegnet werden kann. Miriam Kosmehl, Leiterin der Friedrich-Naumann-Stiftung, Tetiana Gavrysh, Honorarkonsulin Deutschlands in Charkiw, Tetiana Lopashchuk, „Kiewer Gespräche“, und Ihor Chernyak, Rechtsanwalt und Aktivist in Charkiw, eröffneten die Veranstaltung. Auf dem Panel diskutierten: Liubomyr Chornii, Leiter des Kiewer Zentrums für Öffentliche Expertise und Mitbegründer einer Nationalen Plattform für KMU; Valeri Kokot, Berater des Präsidenten der Industrie- und Handelskammer der Ukraine und Experte für Unternehmensentwicklung; Artur Kovalchuk, Wirtschaftsexperte am Kiewer Institut für wirtschaftliche Analyse und Politikberatung; Taras Danko, Ko-Direktor des Internationalen Geschäftszentrums an der Nationalen Technischen Universität Charkiw. Alle Panel-Teilnehmer waren sich einig, dass wirtschaftlicher Aufschwung ein wichtiges Signal wäre, dass Modernisierung und wirtschaftliches Handeln nach demokratischen Standards grundsätzlich auch in der Ukraine möglich ist, unter Berücksichtigung von Eigentumsrechten und im Rahmen von Rechtsstaat und Wettbewerbsregeln.

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