12. Jahreskonferenz - Neu gegen Alt: Die Ukraine im Wandel

 

Die Ukraine ringt mit sich. Dem Drängen der Reformkräfte auf Transparenz und Rechtsstaatlichkeit stehen starke Beharrungstendenzen bei den etablierten politischen und ökonomischen Eliten gegenüber, deren Machtpositionen in Gefahr geraten. Gleichzeitig verliert die Ukraine-Politik in der EU angesichts eigener innerer Krisen an Priorität. Wie entwickeln sich vor diesem Hintergrund die Beziehungen zwischen der Ukraine und der EU? Wie funktional zeigt sich das System der politischen Institutionen der Ukraine in der Transformation? In welchen Feldern schreiten Reformen voran, wo bleiben Veränderungen stecken? Löst die Dezentralisierung die Probleme der Verwaltung? Und schließlich: Wie kann es mit dem de facto abgespaltenen Osten des Landes weitergehen?

Die 12. Jahreskonferenz der "Kiewer Gespräche" fand in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung, der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Internationalen Renaissance Foundation, der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, der Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. und mit freundlicher Unterstützung vom Auswärtigen Amt statt.

Auf den Podien diskutierten: Rebecca Harms, MdEP, Fraktionsvorsitzende der Grünen/EFA im Europäischen Parlament, Gernot Erler, MdB, Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft, Marieluise Beck, Sprecherin für Osteuropapolitik, Bündnis 90 /Die Grünen, Johannes Regenbrecht, Leiter, Arbeitsstab Ukraine, Auswärtiges Amt, Berlin, Dominik Papenheim, Vertreter der EU-Delegation Kiew, verantwortlich für U-LEAD, Hilfsprogramm zur Dezentralisierung in der Ukraine, Alexander Hug, Stellvertretender Leiter-Beobachter der OSZE-Sonderbeobachtermission in der Ukraine, Serhij Leschchenko, Abgeordneter der Werkhowna Rada der Ukraine, Journalist, Ukraine, Karl Schlögel, Osteuropahistoriker und Publizist, Oleksandr Solontai, Mitbegründer der neuen Partei "Syla Lyudey", Peter Wagner, Vorsitzender, Support Group for Ukraine (SGUA), Europäische Kommission, Brüssel.

Das Konferenzprogramm finden Sie hier

Wir danken allen sehr herzlich für die Teilnahme an der Konferenz!

Zurück