Ukrainische Filmtage 

UKRAINISCHE FILMTAGE IN SOLIDARITÄT MIT OLEG SENTSOV

 

Der ukrainische Filmemacher Oleg Sentsov, der die Maidan-Proteste in Kiew unterstützte und sich gegen die Annektierung der Krim durch Russland aussprach, wurde im Mai 2014 vom russischen Inlandsgeheimdienst FSB verhaftet und ins Moskauer Lefortowo - Gefängnis gebracht. Ihm wird die Planung terroristischer Handlungen vorgeworfen, was sowohl Sentsov selbst als auch seine Anwälte bestreiten. Der Prozess ist aktuell für den 11. Juli angesetzt. Sentsov drohen 20 Jahre Haft. Zahlreiche Organisationen und bekannte Filmemacher setzen sich seit über einem Jahr für seine Freilassung ein. Die Ukrainischen Filmtage möchten das Interesse der Presse, der Öffentlichkeit und der Politik für die Ereignisse in der Ukraine und das Schicksal des ukrainischen Regisseurs wecken sowie die Zuschauer mit der aktuellen ukrainischen Filmlandschaft bekannt machen.

An vier Tagen werden teilweise preisgekröntes neues ukrainisches Kino aus den Jahren 2013 bis 2015 sowie aktuelle Dokumentarfilme über die jüngsten politischen Ereignisse im Land gezeigt.

Zur Eröffnung der Ukrainischen Filmtage in Solidarität mit Oleg Sentsov im Babylon am 29. Juni um 20.00 Uhr werden führende Politiker Deutschlands, bekannte Schauspieler und Regisseure, Festivalorganisatoren, Mitglieder der Europäischen Filmakademie, Diplomaten verschiedener Länder sowie Vertreter der ukrainischen Filmindustrie erwartet.

Die Filmtage werden mit einem der erfolgreichsten ukrainischen Filme der letzten Jahre, “THE TRIBE” von Myroslav Slaboshpytskiy, eröffnet.

Ein volleständiges Programm der Ukrainischen Filmtage finden Sie hier

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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