Runder Tisch 

"Waffen, Sanktionen oder Diplomatie? – Wege zur Deeskalation des Konflikts in der Ostukraine"

"Waffen, Sanktionen oder Diplomatie? – Wege zur Deeskalation des Konflikts in der Ostukraine"

Am 11./12. Februar 2015 fanden in Minsk Friedensverhandlungen im Ukraine-Konflikt statt. Die beteiligten Parteien konnten sich auf eine umfassende Waffenruhe, den Abzug von schweren Waffen, die Freilassung von Gefangenen sowie die Wiederherstellung der Kontrolle auf der ukrainisch-russischen Grenze einigen. Doch werden die Separatisten und die russische Seite sich an die getroffenen Vereinbarungen halten? Oder werden wir eine Neuauflage der weitgehend wirkungslosen Abkommen von September 2014 erleben? Welche Optionen verbleiben, wenn der Konflikt erneut eskaliert? Wie können Medien und Zivilgesellschaft zur Deeskalation des Konflikts in der Ukraine beitragen? Über diese und weitere Fragen diskutierten am 27. Februar 2015 Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft im Rahmen eines Runden Tisches in der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. Eine friedliche Lösung des Konflikts in der Ostukraine könne nur dann erzielt werden, wenn auch alle Parteien sich an die Minsker Abkommen halten und schwere Waffen aus der Region abziehen. Dazu bedarf es an mehr Kontrolle seitens der OSZE und der EU.

Einen Bericht zu der Veranstaltung finden Sie hier

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