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2020

Seminar I: Instrumente der Bürgerbeteiligung

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Seminar I: Jugend und Politik

Mariupol
 

Seminar І: Cherkasy

Jugend und Politik
 

Seminar І: Instrumente der Bürgerbeteiligung

Mykolaiv
 

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Seminar І: Instrumente der Bürgerbeteiligung

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Seminar ІІІ: Methoden der Bürgerbeteiligung

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Seminar ІІІ: Methoden der Bürgerbeteiligung

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Seminar IV: Methoden der Bürgerbeteiligung

Lwiw
 

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Seminar IV: Jugend und Politik

Uschhorod
 

Seminar IV: Smart Cities

Slowjansk
 

Kyjiw statt Kiew. Muss das wirklich sein?

Eine Diskussion über die Sichtbarkeit der ukrainischen Sprache in Deutschland.

Registrierungslink: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_FK1EltYzTu-u8eEcJoZ8vA

Im englischsprachigen Raum ist es inzwischen üblich geworden, Kyiv statt Kiev zu schreiben und es dementsprechend auszusprechen. Doch in Deutschland nutzen immer noch die meisten Medien und Organisationen die Transliteration aus dem Russischen für die ukrainische Hauptstadt: Kiew. Und das, obwohl die Schreibweise „Kyjiw“ 2019 in den Duden aufgenommen wurde. Warum? Bei der Frage geht es nicht nur um den Namen der Stadt, es geht um die gesamte Wahrnehmung der Ukraine und der ukrainischen Sprache in Deutschland.

Warum sollte man mit der alten Gewohnheit brechen und eine neue Schreibweise einführen - so wie wir es zum Beispiel gemacht haben: Von Kiewer Gesprächen zu Kyjiwer Gesprächen? Ein häufiges Gegenargument lautet, dass viele internationale Städtenamen im Deutschen anders geschrieben, als sie in der Landessprache klingen. Doch der Fall „Kyjiw“ bietet besonders viel Raum für Diskussion. Über die sowjetische Vergangenheit, die internationale Sichtbarkeit einer der meist gesprochenen slawischen Sprachen und das politische Gewicht des Linguistischen im angesichts der hybriden Kriegsführung des Kremls gegen die Ukraine sprechen der ukrainische Schriftsteller Serhij Zhadan, die deutsche Politikerin Rebecca Harms (Die Grünen, Mitglied der Europäischen Parlaments 2004-2019) und und der Osteuropahistoriker Wilfried Jilge. 

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Lokalwahlen in der Ukraine: Chancen und Risiken für Demokratisierung vor Ort

Die Veranstaltung findet Online auf Zoom auf Ukrainisch statt und wird ins Deutsche simultan gedolmetscht.
Wir freuen uns über Ihre Anmeldungen unter diesem Link.

Lokalwahlen in der Ukraine: Chancen und Risiken für Demokratisierung vor Ort

Am 25. Oktober finden in der Ukraine Lokalwahlen statt. Sie stehen im Zeichen bedeutender Neuerung in der Wahlgesetzgebung der Ukraine sowie der vor dem Abschluss stehenden Reform der Dezentralisierung.

In der Veranstaltung wird über die möglichen Auswirkungen der Lokalwahlen auf die politischen Kräfteverhältnisse im Land diskutiert, sowie auch über die Chancen und Risiken für Demokratisierung vor Ort.

Unsere SpeakerInnen:

- Olha Aivazovska, Vorstandsvorsitzende des Zivilgesellschaftsnetzwerks für Wahlbeobachtung OPORA;
- Iryna Slavova, Abgeordnete im Stadtrat (Partei "Europäische Solidarität", Melitopol).
- Oleksandr Solontay, Experte für Dezentralisierung und Lokalverwaltung, Ex-Politiker (Partei "Kraft der Menschen").

Moderator: Wilfried Jilge, Historiker, Osteuropa-Experte, Associate Fellow bei der DGAP (Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik).

Online
 

Jahreskonferenz

Sieben Jahre Euromaidan: Reformen oder Revanche?

16. Jahreskonferenz der Kyjiwer Gespräche

Die Maidan-Revolution 2013/2014 steht in der Ukraine für den Beginn einer neuen Ära. Zwei Ziele standen von Anfang an im Mittelpunkt: die Reform staatlicher Institutionen auf allen Ebenen und die Annäherung an die Europäische Union. Wo steht die Ukraine sieben Jahre nach der Revolution der Würde innen- wie außenpolitisch? Konnte sich eine neue politische Kultur etablieren oder bestimmen die VertreterInnen der alten Eliten allmählich wieder den Kurs der ukrainischen Politik?

Gemeinsam mit VertreterInnen aus Politik, Zivilgesellschaft, Medien und Wissenschaft wollen wir darüber diskutieren, was gegenwärtig für einen demokratischen Weg der Ukraine entscheidend ist. Sind die Werte und Ziele des Euromaidans weiterhin der innere Kompass für die ukrainische Gesellschaft und für den Reformkurs der Regierung? Kann sich die Ukraine zuverlässig zum Gegenmodell zu Russland und anderen kleptokratischen Diktaturen im postsowjetischen Raum entwickeln? Welche Zukunftsperspektive bietet die Assoziierung mit der Europäischen Union? Und welche Prioritäten setzt dabei die deutsche EU-Ratspräsidentschaft?

Die Kyjiwer Gespräche sind eine vom Auswärtigen Amt geförderte und unabhängige Plattform für die Vertiefung des Dialogs zwischen der Ukraine und Deutschland.

Das Programm finden Sie hier:

Online
 

Sieben Jahre nach dem Euromaidan: Das Nachleben einer Revolution in Biographien und in der deutsch-ukrainischen Zusammenarbeit
Sieben Jahre nach dem Euromaidan: Das Nachleben einer Revolution in Biographien und in der deutsch-ukrainischen Zusammenarbeit
 
 

Anlässlich des 7. Jahrestages des Euromaidan möchten KYJIWER GESPRÄCHE (KYIV DIALOGUE) und die Junge DGO Sie einladen, auf den Euromaidan zurückzublicken und darüber zu diskutieren, wie die Revolution der Würde die Menschen beeinflusst hat. Darüber hinaus werden wir uns mit erfüllten und unerfüllten Erwartungen befassen und der Frage nachgehen, was noch zu tun bleibt.

Im ersten Teil unserer Veranstaltung werden vier RednerInnen darauf eingehen, wie die Revolution ihr Leben geprägt hat. Danach laden wir alle TeilnehmerInnen ein, ihre eigenen Erfahrungen auszutauschen und sich an der Diskussion zu beteiligen.

Im zweiten Teil werden wir uns in vier verschiedenen Workshops auf Wissenschaft, politische Zusammenarbeit, Zivilgesellschaft und öffentliche Verwaltung konzentrieren. Hier wollen wir Erfahrungen zu diesen spezifischen Feldern austauschen, uns gegenseitig kennen lernen und nachhaltige Netzwerke für den zukünftigen Gedankenaustausch aufbauen.

Wenn Sie sich am ersten Teil beteiligen möchten, melden Sie sich bitte hier an: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_gmpRu0wtRnuwpqzFLkUqKw

und folgen Sie uns für Updates auf Facebook.

Wenn Sie an einem unserer Workshops im zweiten Teil der Veranstaltung teilnehmen möchten, schreiben Sie bitte bis spätestens zum 23. November eine formlose Nachricht an jungedgo@dgo-online.org und erzählen Sie uns ein wenig über sich:

– Ihren Namen und Ihren derzeitigen Beruf (Arbeit, Studium usw.),

– An welchem Workshop Sie teilnehmen möchten und

– Ihre Motivation für die Wahl dieses Workshops und Ihre Erfahrungen mit dem Thema des Workshops.

Wir teilen Sie dann ihren Interessen entsprechend einem Workshop zu.

Bitte teilen Sie uns dafür auch mit, mit welcher E-Mail-Adresse Sie bei Zoom eingeloggt werden. Diese Information benötigen wir, um Ihnen einen Workshop-Slot zuzuweisen.

 

09:30 – 11:00 AM (CET/UTC+01:00) 

10:30 AM – 12:00 PM (EET/UTC+02:00)

 

Keynote

Johanna Hiebl, Kristina Chemalkina,

Yurii Fedas and Jakov Malerius

Anschließend Diskussion

(Sprachen: Ukrainisch und Deutsch mit Simultandolmetsch)

12:30 PM – 2:00 PM (CET/UTC+01:00) 

01:30 PM – 3:00 PM (EET/UTC+02:00)

 

Workshops

(for workshop description see below)

(Working language: English)

Kooperationspartner: 

Die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. (DGO) ist der größte Verbund der Osteuropaforschung im deutschsprachigen Raum. Sie ist ein Forum zur Diskussion von Politik, Wirtschaft und Kultur in Ostmittel- und Osteuropa. Die Junge DGO ist ein Verbund aller Mitglieder der DGO im Alter bis zu einschließlich 35 Jahren. Ziel des Verbunds ist es, junge Mitglieder innerhalb der DGO zu vernetzen und über aktuelle Entwicklungen zu informieren.

Die Kyjiwer Gespräche sind eine überparteiliche und unabhängige Plattform für die Vertiefung und Verstetigung des Dialogs zwischen der Ukraine und Deutschland. Seit 2005 verbinden sie meinungsbildende Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft, Medien und Zivilgesellschaft beider Gesellschaften.

Weitere Informationen zu den Workshops lesen Sie auf Englisch (s. unten).

Workshop I: Transsectional knowledge transfer

Workshop host: Johanna Sophie Hiebl (Zentrum für Strategie und Entwicklung (ZSE) Viadrina Internationale Angelegenheiten, Projektkoordination Ukraine Calling)

Moderation: Johannes Kleinmann (European University Viadrina Frankfurt (Oder))

The German university system has missed the systematic development of multidisciplinary expertise on Ukraine. Despite the establishment of short-term funding programmes since 2014, discussions about/with Ukraine take place mainly in expert circles instead of bringing reflection and debate directly into society. What remains is social perplexity!

In order to create a systematic exchange from non-academic areas to universities and vice versa and to create knowledge as a tool for social change, research results should increasingly be carried out in cross-sectoral formats involving actors from diverse fields such as education, politics, etc.

What could debate venues beyond the university system look like, or do they already exist?

Workshop II: Political Cooperation: "German-Ukrainian political cooperation - The role of German party foundations in Ukraine"

Workshop host: Maxim Gyrych (Freie Universität Berlin)

Moderation: Rebekka Pflug (European University Viadrina Frankfurt (Oder))

The workshop, led by Maxim Gyrych, will focus on political cooperation between Germany and Ukraine. In concrete terms, the party-affiliated foundations from Germany that are active in Ukraine will be presented with their respective thematic focuses. On the basis of the concrete project "Eastern Partnership Leaders for Change" by Konrad-Adenauer-Foundation Ukraine, the participants will be able to enter into discussion with each other about the impact of the Eastern Partnership. 

Workshop III: Civil society in Ukraine

Workshop host: Oleksandra Hlishynska (Institute Respublica, Deputy Head, Project Manager):

Moderation: Alexander Mishnev (University of St. Gallen)

During this workshop, we will speak about civil society in Ukraine and the activation and involvement of citizens in promoting Ukraine reforms. We will talk about the NGO "Institute Republica" (IR) and its project "Active Community" (AC). The IR is the all-Ukrainian public association that aims to engage Ukraine citizens to democratic changes in our country. The AC initiative seeks to involve citizens in local decision-making and discussion of the reform process in Ukraine. The idea of the initiative is to give citizens of Ukraine knowledge and skills to address their localities' urgent needs. 

Workshop IV: Public administration in Ukraine – in-between civil service, business associations and entrepreneurs

Workshop host: Kristina Chelmakina (U-LEAD with Europe/ GIZ project)

Moderation: Josephine Doll (Kiel University)

The workshop focuses on how public administration works after several national and local reform efforts have taken place. Public administration can sound rather stiff but affects our everyday's life: filling in forms, applying for government programs, requesting information; local authorities decide on how easy or how difficult our interaction can be, with bureaucracy being just one of the key impediments.
Participants will be given the opportunity to work with workshop host Kristina who has broad experience in consulting local public services and civil servants regarding their work with business associations and entrepreneurs in Ukraine. Together they will exchange and discuss personal or professional experience with the work of public administration and local authorities in Ukraine and Germany.

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