Berlin

9./11. November 2007

Konrad-Adenauer-Stiftung,
Rotes Rathaus Berlin

Presse

"Dialog über Politik und Wirtschaft in der Ukraine"
Oleksandr Sosnowskyj
Deutsche Welle, 15.11.2007

"Wir sind ein normales Land geworden" - Interview mit Hryhory Nemyria
Barbara Oertel
TAZ, 14.11.2007

Die "Dritten Kiewer Gespräche" fanden von 9. bis 11.November in der Konrad-Adenauer-Stiftung (am Freitag, 9.11) und im Roten Rathaus (10-11.11) zum Thema ”UKRAINE IN EUROPA” statt.

ReferentInnen

Thomas Kunze

geboren 1963; Historiker; Hon.-Professor an der Präsidialakademie Taschkent und der Al-Chorezmi-Universität Urgentsch (Usbekistan). 1990-95: Chef des Ausländeramtes und des Amtes für Kommunalaufsicht im Landratsamt Leipzig. 1995-2001: Bundesprogrammlehrkraft in Constanta/Rumänien (Universität "Ovidius", Nationalkolleg "Mircea cel Batran"). 2002-2004: Regionalbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung für Zentralasien und den Südkaukasus mit Sitz in Taschkent. 2005-2007: Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung für die Russische Föderation mit Sitz in Moskau. Seit 2007: Leiter der Europa/Nordamerika-Abteilung der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Stefanie Schiffer

geboren 1965 in Heilbronn, Baden Württemberg, studierte Osteuropastudien und Geschichte in Tübingen und München. 1992-1995 arbeitete sie als Projektmanagerin für die Nichtregierungsorganisation „Deutsch-Russischer Austausch e.V.“ in Sankt Petersburg, 1997-2006 als Geschäftsführerin vom “Deutsch-Russischen Austausch e.V.” in Berlin. Seit 2007 – Geschäftsführerin „Europäischer Austausch gGmbH“.

Jan Pieklo

geboren 1952 in Krakow. Studierte Polonistik an der Jagielloński-Universität Krakow, dann arbeitete er bei der Zeitung „Krakowska“. 1983-1989 als Lehrer und Psychotherapeut in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche tätig. Korrespondent der Zeitschrift "Tygodnik Powszechny" (1990 in Rumänien). Redakteur der Zeitschrift „Tumult“. Seit 2005 Geschäftsführer von PAUCI.

Katrin Göring-Eckardt

geboren 1966 in Friedrichroda (Thüringen). Theologiestudium. 1989: Gründungsmitglied von "Demokratie jetzt" und "Bündnis 90". Bis 1994: Mitarbeiterin in der Landtagsfraktion von "Bündnis 90/Die Grünen". 1995-98 Landessprecherin von "Bündnis 90/Die Grünen", Thüringen. Seit 1998: Bundestagsabgeordnete. 1998 - 2002: Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion "Bündnis 90/Die Grünen". Oktober 2002 - September 2005: Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion von "Bündnis 90/Die Grünen". Seit November 2002: Landessprecherin von "Bündnis 90/Die Grünen" Thüringen. Seit Oktober 2005: Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und kulturpolitische Sprecherin von "Bündnis 90/Die Grünen".

Bogdan Sokolovsky

geboren 1954 im Ternopiler Gebiet (Ukraine); studierte Physik an der Franko-Universität Lemberg; arbeitete als Lehrer in Lemberg. Ab 1993 arbeitete er als Diplomat in der BRD und den Vereinigten Staaten von Amerika. 2002 Rückkehr nach Kyiv. Jetzt ist er bei der Kanzlei des Staatspräsidenten als außenpolitischer Berater tätig.

Olena Bondarenko

geboren 1974 im Donezker Gebiet, studierte Geschichte und Management in Donezk. 1994-1995: Journalistin in der Zeitung „Donezkie novosti“. 1995-1998: Redakteurin bei „TRK Ukraine“. 1998 – Journalistin bei „TRK Inter-Seal“. 1998-2001: Redakteurin in „Novy Donbas“. 2001-2002: Assistentin des Gouverneurs des Gebietes Donezk. 2002-2006: Leiterin des Pressedienstes des Gebietsrates Donezk. Seit 2006 – Abgeordnete der Verchovna Rada, Partei der Regionen.

Hryhory Nemyria

geboren 1960 in Donezk; studierte Geschichte in Donezk und Kyiv. 1992-1996: Direktor des Zentrums für politologische Forschungen der Staatlichen Universität Donezk. 1993-1996: Akademie der Wissenschaften der Ukraine. 1996-1998: Mogyla-Akademie Kyiv. 1998: Unterricht am Institute for Political Studies (Bordeaux). Seit 2006 Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates. Mitglied des Vorstands von Pauci. Abgeordneter der Verkhovna Rada, Block Julia Timoshenko.

Bärbel Kofler

geboren am 24. Mai 1967 in Freilassing. 1983 bis 1986 Banklehre. 1987 Fachhochschulreife (zweiter Bildungsweg). 1987 bis 1992 Informatikstudium an der FH Rosenheim. 1992 bis 1996 Studium der Sprachwissenschaften, Russisch und Spanisch an der Universität Salzburg. 1998 Promotion Dr. phil. 1996 bis 1999 Angestellte einer Salzburger Tourismusfirma. 1999 bis 2001 DAAD-Lektorin in Moskau. 2001 bis 2002 Sprachlehrerin für Deutsch als Fremdsprache und Russisch. 2002 bis 2004 Dozentin an einer Zivildienstschule. Gewerkschaftsmitglied seit 1986, z. Zt. GEW; Mitglied der AWO. 1991 Eintritt in die SPD. Seit 2002 Stadträtin, Kreisrätin. Mitglied des Bundestages seit 2004. Vorsitzende der Deutsch-Ukrainischen Parlamentariergruppe.

Justas Paleckis

geboren 1942, in Samara (Kuibyševas). Hochschulabschluss in Journalistik an der Universität Vilnius (1959-1964). Diplomatenhochschule des Außenministeriums der UdSSR (1966-1969). Korrespondent der Tageszeitung "Komjaunimo tiesa". 1969-1983 Arbeit im Außenministerium der UdSSR. 1983-1990 Arbeit im Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Litauens. 1990-1992 Abgeordneter des Litauischen Obersten Rates. 1990-1993 Dozent am Institut für Journalistik der Universität Vilnius. 1993-1995 Dozent am Institut für internationale Beziehungen und politische Wissenschaften der Universität Vilnius. Außenpolitischer Berater des Präsidenten der Republik Litauen (1993-1996), außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Republik Litauen im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland, gleichzeitig Botschafter der Republik Litauen in Portugal (1996-2001). Botschafter in Irland (1997-2001). Stellvertretender Außenminister der Republik Litauen (2002-2004). Mitglied des Europaparlaments, Ausschuss für Außenpolitik, Fraktion der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE).

Gerhard Simon

geboren 1937; Studium der Geschichte und Slawistik an den Universitäten Göttingen, Hamburg und Bloomington (Indiana, USA). Dr. phil. 1967, Universität Hamburg. Ab 1968 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesinstitut für ostwissenschaftliche und internationale Studien (BIOst) in Köln. 1985 Habilitation an der Universität zu Köln für neuere und osteuropäische Geschichte. Seit 1991 außerplanmäßiger Professor an der Universität zu Köln. 1991-2000 Leiter des Forschungsbereichs Russland und andere Staaten der GUS und leitender wissenschaftlicher Direktor im BIOst. Seit 2001 im Ruhestand. Seit 2003 Lehrbeauftragter am Seminar für politische Wissenschaft der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Gastprofessuren an den Universitäten München, Humboldt-Universität zu Berlin und Mainz. Fellow of the Russian Research Center at Harvard University. Fellowship am Kennan Institute in Washington D.C.

Lesja Ganzha

ukrainische Journalistin; Expertin für Kulturpolitik und freie Massenmedien, Übersetzerin aus Kiew. Kulturredakteurin von „Telekrytyka“ und Journalistin der Zeitungen „Dzerkalo Tyzhnya“ und „Den“. Arbeitsschwerpunkte: Rolle der Persönlichkeit im Prozess des Übergangs des kulturellen Models vom Totalitarismus zur Demokratie.

Oleksandra Andrusyk

geboren 1985 in Kyiv; studierte Philosophie an der Mogyla-Akademie Kyiv. 2000 gründete sie das Europäische Jugendparlament in Kyiv. Von 2002-2004 gehörte sie dem Vorstand des Jugendparlaments an. 2004 wurde sie zur Vizepräsidentin und 2005 zur Präsidentin gewählt.

Myroslav Popovytsch

geboren 1930 in Zhytomyr, studierte Philosophie an der Staatlichen Schewtschenko-Universität Kyiv. Nach dem Abschluss arbeitete er drei Jahre als Schuldirektor. Seit 1956 arbeitet er an der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften (Institut für Philosophie) in Kiew. Ab 1969 Institutsleiter (Institut für Logik und Methodologie der Wissenschaft). Chefredakteur der Zeitschrift „Philosophischer Gedanke“. Seit 2001 Direktor des Institutes für Philosophie.

Konrad Schuller

geboren 1961 in Rumänien. Ist mit 15 Jahren in die Bundesrepublik Deutschland eingewandert. Er studierte Geschichte und Volkswirtschaftslehre in München und trat 1992 nach einem zweijährigen Intermezzo beim deutschen Dienst der BBC in London in die Redaktion der FAZ ein. Zwischen 1995 und 2001 arbeitete Schuller als Berlin-Korrespondent der FAZ. Im Jahr 2001 gehörte er zur Gründungsredaktion der „FAZ Sonntagszeitung“, für die er bis 2004 als außenpolitischer Korrespondent berichtete. Bis 2003 war er zuerst Landeskorrespondent und dann außenpolitischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Berlin. Seit 2004 beobachtet er von Warschau aus Polen und die Ukraine.

Sabine Stöhr

geboren 1968 in Würzburg, aufgewachsen in Ludwigshafen/Rhein. Nach dem Abitur Studium der Slawistik, osteuropäischen Geschichte und Publizistik in Mainz. Auslandssemester 1990 in Simferopol/Krim. Während und nach dem Studium Organisation von Studienreisen auf die Halbinsel Krim. Autorin des Reiseführers "Krim" (DuMont Reisetaschenbuch). Seit 1995 im Auswärtigen Dienst. 2000-2003 als Referentin für Presse und Öffentlichkeitsarbeit an der Deutschen Botschaft in Kiew. Übersetzt seit 2003 aus dem Ukrainischen, vor allem die Werke von Juri Andruchowytsch, aber auch Ljubko Deresch und Serhi Zhadan.

Andreas Herdina

geboren 1953 in Tirol (Österreich). 1976 erlangte er den akademischen Grad des Doktors des Rechts der Innsbrucker Universität. Seit 1987 arbeitete er im Auswärtigen Amt Österreichs: 1987-1989: Arbeit in der Botschaft in Islamabad und im Ministerium in Wien. 1989-1993: Arbeit in der Botschaft in Tokio. 1993-1996: Leiter der österreichischen UN-Mission in Genf. 1996-1999: Arbeit in Bosnien und Herzegowina. Ab 1999: Arbeit in der Europäische Kommission Brüssel. Seit 2003: Abteilungsleiter im Bereich „Europäische Nachbarschaftspolitik“.

Wilfried Jilge

geboren 1970; studierte von 1990 bis 1996 Osteuropäische Geschichte sowie Slawistik und Volkswirtschaft. Im Rahmen seines Studiums absolvierte er u.a. einen siebenmonatigen Studienaufenthalt in Simferopol/Krim. Nach seiner Tätigkeit als Mitarbeiter am Institut für ostslawische Literaturen und Kulturen an der Universität Potsdam wurde er 1998 Mitglied im Graduiertenkolleg der Deutschen Forschungsgemeinschaft "Das Neue Europa" am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin, wo er zum Thema "Geschichtskultur und Nationsbildung in der Ukraine seit 1991" promovierte. Zurzeit ist er im Geisteswissenschaftlichen Zentrum für Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas in Leipzig tätig.

Frank Herold

geboren 1959 in Berlin, Journalistik-Studium in Leipzig. Ab 1982 Redakteur beim "Neuen Deutschland" (Auslandskorrespondent in Moskau). Seit 1990 bei der Berliner Zeitung, außenpolitischer Redakteur, Schwerpunkt Russland und Osteuropa.

Yevhen Bystricki

geboren 1949 in Lettland, studierte Philosophie an der Staatlichen Schewtschenko-Universität Kyiv. Ab 1982 arbeitete er in der Staatlichen Universität Kyiv. Seit 1991 an der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften (Institut für Philosophie). Von 1993-1998 unterrichtete er an der Mogyla-Akademie Kyiv und war Redakteur der Zeitschrift “Politischer Gedanke“. Seit 1998 Geschäftsführer der Stiftung „Renaissance“.

Oleksandr Bohutski

geboren 1971 in Lemberg; studierte Geologie und internationale Ökonomie. Ab 1990 arbeitete er als Produzent, ab 1991 als Redakteur der Rundfunkstation “Unabhängigkeit“. 1994 gründete er die Zeitung “Express“ mit. Ab 1994 arbeitete er als PR-Direktor der „Tavrischen Spiele“. Seit August 2000: Generaldirektor des Fernsehkanals „ICTV“.

Taras Voznjak

geboren 1957, studierte an der Technischen Universität Lemberg. 1983-1991 arbeitete er als Ingenieur. 1996-1999 arbeitete er in der Stiftung “Renaissance“. 1994-2002 Chef des Referats für internationale Beziehungen im Stadtrat Lemberg. Ab 2002 Berater des Gouverneurs des Gebietes Lemberg. Seit 1989 Chefredakteur der Zeitschrift “JI“.

Oleksandr Suschko

Institut für Frieden, Sicherheit und Außenpolitik. 1998 wurde er zum Doktor der Philosophie des Institutes für Weltwirtschaft und internationale Beziehungen ernannt. Ab 2000 Redakteur der Zeitschrift „Monitor“ beim Institut für Frieden, Sicherheit und Außenpolitik.

Oliver Schnakenberg

von Beruf Jurist und nach Stationen in Chennai, Kiew und Hanoi sowie einer Tätigkeit in der Personalabteilung des Auswärtigen Amts, seit 2006 stellvertretender Referatsleiter für Visumpolitik, Ausländer- und Asylrecht im Auswärtigem Amt.

Rainer Lindner

geboren 1966; ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsgruppe Russland/GUS bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin. 1993-1997: Promotion an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. 1994-96 und 1998: Wissenschaftlicher Mitarbeiter der SWP (Ebenhausen). 1998-2005: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Konstanz und Mitglied des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO). Vorsitzender der Deutsch-Belarussischen Gesellschaft.

Ricardo Giucci

geboren 1963 in Montevideo (Uruguay). 1988 - 1994: Studium der Volkswirtschafslehre an der FU Berlin. 1995 - 2000: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Makroökonomie, Universität Potsdam, Promotion im Bereich Geldtheorie und –politik. Seit 2000: Mitglied der deutschen Beratergruppe Wirtschaft bei der ukrainischen Regierung. Ab 2003: Leiter des German Economic Team in Belarus (GET Belarus). Seit 2006: Geschäftsführer von Berlin Economics GmbH. Seit 2007:Leiter der Deutschen Beratergruppe Wirtschaft bei der ukrainischen Regierung und Berater des Finanzausschusses der Staatsduma, Moskau.

Irina Akimova

geboren 1960; studierte Wirtschaftswissenschaften in Kharkiv. Seit 1985 unterrichtete sie an der Technischen Universität Kharkiv. 1997-1998 arbeitete sie an Universität Warschau und der Columbia Universität. 1996-2002 arbeitete sie an der Otto von Guericke- Universität Magdeburg und für die Alexander von Humboldt-Stiftung. 1994-2004: Leiterin des Institutes für ökonomische Forschungen und politische Beratung von EPVN in der Ukraine. 2005 – Leiterin des Analytik- und Forschungszentrums “Blaues Band“. Seit 2006: Leiterin BEST – Büro für Ökonomische und Soziale Technologien in Kiew.

Nico Lange

1975 geboren; studierte Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Informatik. Als Zeitsoldat der Bundeswehr war er zwischen 1993 und 2000 in verschiedenen NATO-Stäben in Deutschland, Dänemark und Polen eingesetzt und nahm an Einsätzen in Bosnien und Herzegowina und im Kosovo teil. Nico Lange arbeitete u.a. als Politikberater und als Referent im Deutschen Bundestag. Er unterrichtete außerdem als Lehrbeauftragter für internationale Politik an der Universität Greifswald und an der Fakultät für internationale Beziehungen der staatlichen Universität St. Petersburg. Von 2004 bis 2006 vertrat er die Robert Bosch Stiftung in St. Petersburg und in der Nordwestregion Russlands. Nico Lange ist seit September 2006 Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung und seit Dezember 2006 Landesbeauftragter für die Ukraine und Leiter des Auslandsbüros in Kiew.

Kerstin Zimmer
studierte von 1989 bis 1996 Politikwissenschaften, Volkswirtschaftslehre und Soziologie in Frankfurt am Main. Von 1999 bis 2001 war sie Projektmitarbeiterin an der Universität Frankfurt am Main, im Projekt «Regionale Entwicklungspolitik in Mittel- und Osteuropa: Akteure und Institutionen in Ungarn, Polen, Rumänien und der Ukraine». Von 2001 bis 2005 war Kerstin Zimmer wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft, Universität Frankfurt am Main, wo sie 2004 promovierte. Seit 2005 ist Kerstin Zimmer wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie und am Zentrum für Konfliktforschung der Philipps-Universität Marburg.
Carsten Lenk

geboren 1963 in Eschwege (Hessen). Studium der Fächer Volkskunde, Musikwissenschaft und Romanistik in Regensburg und Hamburg. 1995 Promotion am Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft in Tübingen. Anschließend Postdoktorand am Graduiertenkolleg ‘Regionale Identität(en) und politische Integration’ in Regensburg. Von 1997 bis 2004 Leiter des Koordinierungszentrums für deutsch-tschechischen Jugendaustausch – Tandem in Regensburg. Seit September 2004 Projektleiter im Programmbereich „Völkerverständigung Mitteleuropa, Osteuropa“ bei der Robert Bosch Stiftung, Arbeitsschwerpunkt „Politik und Bürgergesellschaft“ in MOE. Beschäftigung mit Mittelosteuropa unter historischen und gegenwartsbezogenen Perspektiven, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der interkulturellen Kommunikation. Zusatzausbildung in Mediation und Konfliktbearbeitung. Langjährige Tätigkeit als Trainer und Seminarleiter in der Erwachsenenbildung. Seit März 2000 Mitglied im Koordinierungsrat bzw. Beirat für das deutsch-tschechische Gesprächsforum.

Halyna Usatenko

arbeitet seit 1998 im zivilgesellschaftlichen Bereich. 2005-2006: Geschäftsführerin der „Telekrytyka“. Direktorin des Programms für die Entwicklung der Bürgergesellschaft in der Organisation “Europe XXI“. Themen der Forschungen: Entwicklung der Bürgergesellschaft, Entwicklung von NGOs, Sozialkommunikation und Informationsgesellschaft, Bildung und Aufklärung.

Irina Solonenko

studierte Geschichte an der Mogyla-Akademie Kyiv und internationale Beziehungen an der Mitteleuropäischen Universität Budapest. 1996-1997 arbeitete sie im ukrainisch-kanadischem Projekt CIDA, 1998-1999 im Programm USAID (Partnerschaft Counterpart), 2000-2004 am Institut „Osten-Westen“. Seit September 2003 ist sie Aspirantin der Akademie für Staatsnachwuchs. 2006-2007 arbeitete sie an der Universität Birmingham. Seit Mai 2004 bei der Stiftung „Renaissance“ in Kiew als Managerin des europäischen Programms.

Bohdan Maslych

geboren 1973 in Zaporizha, studierte Politologie und Ökologie. 1995: Mitbegründer der Nichtregierungsorganisation „Resource Centre GURT“ in Kyiv. Seit 1997 arbeitet er als Trainer und Berater für die Academy for Educational Development.

Eckart Stratenschulte

geboren 1952; studierte Soziologie, politische Wissenschaft und Germanistik an der Universität Marburg. Er erwarb 1975 ein Diplom in Soziologie und 1976 das Erste Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien in Politik und Deutsch. 1978 promovierte er zum Dr. phil. Nach Tätigkeiten als Dozent und Leiter des Instituts für intereuropäische Studien in Berlin sowie als Referatsleiter für die Bereiche Film, Funk und Fernsehen in der Senatskanzlei Berlin übernahm er 1993 die Leitung der Europäischen Akademie Berlin. Seit 1999 ist er zusätzlich als Lehrbeauftragter am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften der Freien Universität Berlin tätig. 2005 bestellte ihn der Präsident der FU Berlin zum Honorarprofessor. Er lehrt auch im Masterstudiengang Europawissenschaften den die FU Berlin gemeinsam mit der Humboldt-Universität Berlin sowie der Universität Potsdam anbietet.

Valery Chaly

geboren 1970 in Vinnyza (Ukraine); studierte Geschichte an der Pädagogischen Universität Vinnyza und Völkerrecht am Institut für internationale Beziehungen Kyiv. 1995: Berater in der Kanzlei des Präsidenten. 1995-1997: Leiter des internationalen Rechtsprogramms in Razumkov Center Kyiv. 1997-1999: Arbeit im Staatssicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine. Ab Dezember 1999: Leiter der internationalen Programme in Razumkov Center Kyiv. 2000: Unabhängiger Berater im Ausschuss für Internationale Beziehungen des Parlaments der Ukraine. Seit 2006: Stellvertreter des Direktors in Razumkov Center Kyiv.

Olexij Haran

geboren 1959; studierte internationale Beziehungen an der staatlichen Schewtschenko-Universität Kyiv. 1981-1984 arbeitete er in obengenannter Universität. 1984-1991: Arbeit in der ukrainischen Akademie der Wissenschaften (Institut für Geschichte). 1993-1996: Arbeit bei der Zeitung “Den“. Seit 1991 tätig an der Mogyla Akademie Kyiv, zuerst an der Fakultät für Geisteswissenschaften und dann am Institut für Politologie.

Rainder Steenblock

geboren 1948 in Leer. Studium der Psychologie, Pädagogik und Politik an der Universität Hamburg. Abschluss 1974 als Diplompsychologe. 1976 zweites Staatsexamen als Gewerbelehrer in Hamburg. Oberstudienrat an der Berufsfachschule für Kinderpflege in Hamburg, Schwerpunkt Krippenpädagogik. Mitglied u. a. im BUND, im VCD, der GEW und im Präsidium der Europäischen Bewegung Deutschland (EBD). Seit 1983: Mitglied von "Bündnis 90/Die Grünen". 1996 bis 2000 Minister für Umwelt, Natur und Forsten und stellvertretender Ministerpräsident in Schleswig-Holstein. Mitglied im schleswig-holsteinischen Landtag 2000 bis 2002. Mitglied des Bundestages 1994 bis 1996 und seit 2002. Seit Oktober 2002 europapolitischer Sprecher der Fraktion "Bündnis 90/Die Grünen". Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates. Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der Westeuropäischen Union.

Ernst Reichel

geboren 1960 in Lagos/Nigeria. 1977: Studium der Rechtswissenschaft (Universität Bonn). Ab 1988 im Auswärtigen Dienst. 1990: Dienst im Generalkonsulat Leningrad/St. Petersburg (UdSSR/Russische Föderation). 1992: Auswärtiges Amt, Referat GUS/Russland. 1996: Ständige Vertretung bei den Vereinten Nationen, New York. 2000: Auswärtiges Amt, stellvertretender Referatsleiter EU-Grundsatz- und Verfassungsfragen. 2003: Stellvertreter des Kabinettschefs des NATO-Generalsekretärs (Brüssel). Seit 2007: Auswärtiges Amt, Referatsleiter für Russland, Ukraine, Belarus und Moldau.

Arkadij Mosches

studierte Geschichte der Internationalen Beziehungen an der Staatlichen Universität Moskau. Seit 1988 arbeitete er an der Russischen Akademie der Wissenschaften (Europainstitut). Seit 2002 am Finnischen Institut für Internationale Beziehungen.

Heike Dörrenbächer

geboren 1966 in Nürnberg. Studierte politische Wissenschaften, Geschichte und Slawistik an der Freien Universität Berlin. Sie war Studienleiterin an der Europäischen Akademie Berlin, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, stellvertretende Leiterin der Europäischen Akademie Berlin und ist Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde.

Svyatoslav Pavlyuk

Seit 1992 arbeitet er als Projektsmanager. Seit 1996 ist er im zivilgesellschaftlichen Bereich in der Ukraine, Polen, Weißrussland und in baltischen Ländern tätig. Er ist Stellvertreter des Geschäftsführers von PAUCI.