Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde,
die Kyjiwer Gespräche laden Sie herzlich zur Podiumsdiskussion #Learn2Ukraine. From Reactive Support to Strategic Deterrence ein, die am 23. Februar 2026, 16:00-16:45 Uhr im Rahmen des Cafe Kyiv im Colosseum Berlin, KINO 4, stattfinden wird.
Der Ausgang des Krieges in der Ukraine wird die Sicherheitsdynamik Europas für das nächste Jahrzehnt prägen. Ob Europa sicherer oder verwundbarer wird, hängt direkt von den heute ergriffenen Maßnahmen ab.
Unter Kriegsbedingungen ist in der Ukraine ein weltweit einzigartiges Verteidigungsökosystem entstanden. Neben den Innovationen an der Front – insbesondere bei der integrierten Luftverteidigung, in der Drohnenentwicklung und der schnellen technologischen Adaption – haben sich agile Organisationsstrukturen herausgebildet, die durch eine enge Kooperation zwischen Militär, Industrie und Zivilgesellschaft gestärkt wird.
Lesia Orobets ist Gründerin der Initiative Price of Freedom, die sich für eine Stärkung der ukrainischen Flugabwehr einsetzt. Sie ist eine ehemalige Abgeordnete der Werchowna Rada.
Dr. John Karlsrud ist Forschungsprofessor in der Forschungsgruppe für Frieden, Konflikt und Entwicklung am Norwegian Institute of International Affairs (NUPI). Er ist Co-Leiter des NUPI Ukraine Centres und Autor der Studie Europe's choice Military and economic scenarios for the War in Ukraine und verantwortet das Projekt Coalition of the Willing for Ukraine Tracker.
Marcus Welsch ist selbstständiger Analyst, Dokumentarfilmer und Publizist. Welsch beschäftigt sich mit OSINT-Journalismus und Datenanalysen seit 2014, besonders zum russischen Krieg gegen die Ukraine, zu militärischen und außenpolitischen Themen sowie zum deutschen Diskurs darüber. Seit November 2024 gibt er gemeinsam mit den Kyjiwer Gesprächen und der Konrad Adenauer Stiftung den Monitor Luftkrieg Ukraine heraus. Seit 2015 betreibt er die Daten- und Analyseplattform Perspectus Analytics.
Die Podiumsdiskussion findet in Kooperation mit dem Auslandsbüro Ukraine der Konrad-Adenauer-Stiftung statt.