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Drohobych: Jung, offen, smart!

Von der kleinen Stadt im westlichen Teil der Region Lviv war bis vor kurzem sowohl in der Ukraine als auch im Ausland wenig bekannt. Für manche war Drohobych in erster Linie die Stadt, in der Yuriy Drohobych, Ivan Franko und Bruno Schulz geboren wurden. Andere verbanden sie mit der Salzproduktion. Aber in letzter Zeit spricht man von der ehemaligen Salzstadt in einem völlig anderen Kontext. Über die Gegenwart und die Zukunft von Drohobych wird jetzt deutlich mehr diskutiert, als über seine Vergangenheit. Drohobych wird immer bekannter als die Stadt, die sich zum Ziel gesetzt hat, so offen und transparent wie möglich zu werden. Genau darüber wollten wir mit Vertretern der Stadtverwaltung und der Zivilgesellschaft von Drohobych sprechen.

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Hier werden Vorurteile über den Donbas abgebaut

Vuhledar ist eine für den Donbas typische Bergarbeiterstadt, die 57 km entfernt von Donetsk liegt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1964 lebt die Stadt von ihren zwei Kohlegruben, die heute „Pivdennodonbaska Nr. 1“ („Donbas-Süd Nr. 1“) und „Pivdennodonbaska Nr. 3“ heißen.

Während seiner kurzen Geschichte war Vuhledar erst ein Dorf, später ein Stadtteil von Donetsk, dann eine Bezirkshauptstadt. Nun hat die Stadt den höchste administrativen „Rang“ in ihrer Geschichte erreicht: Stadt von regionaler Bedeutung.

Die Ortskundigen wissen zu berichten, dass Vuhledar eigentlich schon immer ein typischer Wohnvorort von Donetsk war. Früher brauchte man ja nur 40 Minuten, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln Donetsk zu erreichen. Doch der Krieg veränderte alles.

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Frontstadt ohne Wasser

Durch den andauernden Krieg im Donbas hat auch die Wasserversorgung ein kritisches Niveau erreicht. Die ständigen Feuergefechte wirken sich verheerend auf die Infrastruktur aus, teilweise sind Menschen wochenlang von der Wasserversorgung abgeschnitten. Die Region ist ohnehin wasserarm, daher gibt es keine einfachen Lösungen zur Frage der Trinkwasserversorgung. Nun macht man sich in Mariupol intensiv Gedanken, wie man das Problem in den Griff bekommen kann.       

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Jugend in der Kommunalpolitik : Erfolge und Enttäuschungen

Nach der Revolution der Würde, dem Euromaidan, und einer Reihe von Wahlen sind in der Ukraine viele junge Menschen auf verschiedenen Ebenen an die Macht gekommen. Sehr oft sind das Vertreter von Nichtregierungs-organisationen, die sich gestern noch als Aktivisten engagierten. Ihre Arbeitsrealität sieht sehr unterschiedlich aus. Mancher wird mit Widerstand konfrontiert, mancher kann seine Visionen auf die eine oder andere Art umsetzen. Auch unter den Teilnehmern der „Kiewer Gespräche“ gibt es verschiedene Beispiele.

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Schöpfer positiver Emotionen: Wie in Berdiansk und Chervonohrad kreativ gearbeitet wird

In der Ukraine mangelt es nicht an negativen und traumatischen Erscheinungen. Dazu zählen der Krieg, interne politische Probleme, die Erhöhung der Lebenskosten. Die Menschen brauchen daher dringend positive und kreative Erlebnisse, schöne Emotionen. Diese gibt es. Denn man findet hier engagierte Aktivisten und Enthusiasten, die solche positiven Projekten umsetzen wollen und können. Unter anderem in Zusammenarbeit mit den Kiewer Gesprächen.

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Was junge Ukrainer wollen – und wie sie es bekommen

Laut einer im Oktober veröffentlichten Umfrage der Firma „Rating“ wollen 54% der jungen Menschen im Alter 18 bis 35 Jahre die Ukraine verlassen. Das ist ein alarmierendes Signal für Staat und Gesellschaft. So eine Einstellung unter jungen Menschen spricht dafür, dass eine ordentliche Jugendpolitik und die Aufmerksamkeit für die Probleme und Bedürfnisse von jungen Menschen heute eine der dringendsten Fragen ist. Von deren Lösung hängt bedeutendermaßen die Zukunft der Ukraine ab. Ukrainische Aktivisten, die auf diesem Gebiet tätig sind, nahmen an der letzten Jahreskonferenz der „Kiewer Gespräche“ teil.

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